4 Naturerbe Prosseggklamm - Aktuell

Wir haben unser Versprechen gehalten:

Eine detaillierte Maßnahmenstudie zur Wiedereröffnung und Ausgestaltung unserer Prosseggklamm liegt nun vor.


21/08/2012

Inzwischen ist wieder viel Gletscherwasser durch unser Naturjuwel Prosseggklamm gerauscht und manch einer hat schon gemeint, die Projektgruppe Naturerbe Prosseggklamm sei in ihrem Tatendrang eingeschlafen.

Gut Ding braucht eben Weile, und so freuen wir uns, dass wir im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung unsere Konzeptstudie zur Wiedereröffnung und Ausgestaltung der Prosseggklamm ausführlich vorstellen konnten. Von Seiten der Gemeindeführung wurden dazu durchaus ermutigende Realisierungsvorstellungen angemerkt.



Die PROJEKTGRUPPE „NATURERBE PROSSEGGKLAMM“ hat in Zusammenarbeit mit Mag. Ralf Steiner/Atelier Wien Architekten ZT GmbH eine Konzeptstudie erarbeitet, in der Maßnahmen zur Wiedereröffnung und Ausgestaltung des Naturjuwels Prosseggklamm aufgezeigt werden. Diese Masterplanstudie wurde zwischenzeitlich den Vertretern der 3 Wegerhalter (Gemeinde Matrei i. O., ÖAV-Sektion Matrei/Iseltal, Tourismusregion Nationalpark - Matrei i. O.) zur Kenntnis gebracht.

Damit soll die seit zehn Jahren gesperrte Prosseggklamm wieder für Besucher begehbar und zu einem besonderen Naturerlebnis werden.

Der Drei-Stufen-Plan sieht in Stufe 1 die Sanierung der bestehenden Wanderwege vor. Dabei steht die Sicherung der Gefahrenstellen bzw. die Umgehung dieser im Mittelpunkt.

Darüber hinaus sollen den Besuchern der Prosseggklamm durch sanfte Erschließungen (Stege, Plattformen) erlebnisreiche Einblicke in die Klamm geboten werden.

Die Stufe 3 sieht die Installation von besonderen Erlebniswelten vor. So könnte in der Felshöhle des „Bochtetn Sepp“ das Einsiedlerleben tief in der Klamm nachempfunden oder das stillgelegte Tauernbachkraftwerk zu einem Schaukraftwerk reaktiviert werden. Schließlich ist ein Besucherzentrum „Treffpunkt Klamm“ angedacht, wodurch Information, gastronomische Versorgung und die Anbindung an das Straßennetz gewährleistet sind.

In nächster Zeit soll in der Arbeitsgruppe, in der Gemeinde, Alpenverein, Tourismus und die Projektgruppe vertreten sind, zügig an der Detailplanung und Umsetzung gearbeitet werden.


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In 100 Millionen Jahren: Wasser gegen Fels und Stein.
Unser Tauernbach hat die Prosseggklamm gemacht.


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Die Urgewalt des Gletscherflusses formt das Naturjuwel Prosseggklamm


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Die Klammlandschaft - ein aufgeschlagenes Buch. Auf jeder Seite das Erlebnis der tosenden Wucht und Kraft der stürzenden Wasser.


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Die Klamm – ein Fest für alle unsere Sinne: Schauen, staunen, hören, riechen und spüren. Natur pur!


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Unsere Prosseggklamm – ein Kraft- und Gesundheitsort, erholend und heilend.


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Naturerbe Prosseggklamm – behutsam erschlossen, von uns verantwortungsvoll den kommenden Generationen überlassen als besonders kostbarer Teil unserer Heimat.


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 (PRESSEUNTERLAGEN zur Präsentation einer Masterstudie mit Umsetzungskonzept in drei Stufen
in der Sitzung des Gemeinderates am 17. August 2012)

Der offenen Klamm ein Stück näher

Konzeptstudie für Reaktivierung der seit zehn Jahren gesperrten Prosseggklamm in Matrei liegt vor. Klammöffnung soll in drei Stufen erfolgen.

Wilde Wasser. Für die sichere Erschließung der Prosseggklamm liegt nun ein Masterplan vor. Auch der "Bochteten Sepp" als Einsiedler ist Inhalt

Foto © KK/PrivatWilde Wasser. Für die sichere Erschließung der Prosseggklamm liegt nun ein
Masterplan vor. Auch der "Bochteten Sepp" als Einsiedler ist Inhalt

Ernst sind in Matrei die Bemühungen, die "Prosseggklamm" endlich begehbar zu machen. Dem Ziel ist man wieder einen Schritt näher. Die Projektgruppe "Naturerbe Prosseggklamm" präsentierte in der jüngsten Gemeinderatssitzung ein Rohkonzept zur Öffnung der Klamm. Erarbeitet wurde es von Ralf Steiner (Atelier Wien Architekten ZT) und der Projektgruppe. Über Jahre hat die nach einem Steinschlag gesperrte Klamm in Matrei die Lager gespalten. Der Kampf um die Erhaltung und Reaktivierung tobte. Erst als Bürgermeister Andreas Köll im Vorjahr bekannt gab, dass die Klamm nicht mehr Teil eines von der Tiwag geplanten Kraftwerkes am Tauernbach ist, wurde der Weg für Öffnungspläne frei.


Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von ÖAV, Tourismusverband und Gemeinde wurde gegründet. Und diese Arbeitsgruppe bekommt durch die aktuelle Studie, die jetzt Detailplanung erfordert, Arbeit. "Begehbar soll die Klamm mit einem Drei-Stufen-Plan werden. Zeitplan gibt es aber noch keinen", sagt Hansjörg Steiner ("Naturerbe Prosseggklamm"). Stufe 1: Sanierung der Wanderwege und Sicherung der Gefahrenstellen. Stufe 2: Errichten von Stegen und Plattformen. Stufe 3: Installation von Erlebniswelten, wie die Felshöhle des "Bochtetn Sepp". Dessen Einsiedlerleben könnte tief in der Klamm nachempfunden oder das stillgelegte Tauernbachkraftwerk zu einem Schaukraftwerk reaktiviert werden. Angedacht ist auch ein Besucherzentrum.

Kl.Ztg./21/08/2012/Osttirol

Wiedereröffnung der Prosseggklamm rückt näher

Eine neue Studie sieht als ersten Schritt die Sicherung der Wege vor. Felbertauernstraße beteiligt sich nur, wenn das Projekt rentabel ist.

kz
21/08/2012

Matrei i. O. – Zehn Jahre ist es her, dass der Weg in die Matreier Prosseggklamm aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde. Die Gruppe „Naturerbe Prosseggklamm“ bemüht sich seit Längerem, die Klamm wieder begehbar und zu einem touristischen Anziehungspunkt zu machen. „Kürzlich haben wir dem Gemeinderat eine dreistufige Konzeptstudie vorgelegt“, sagt Sprecher Andreas Steiner. „Der erste Schritt ist, Gefahrenstellen zu sichern oder diese zu umgehen.“ Dann soll eine sanfte Erschließung mit Stegen und Plattformen folgen, die dritte Ausbaustufe sieht die Errichtung von Erlebniswelten vor, etwa die Ausgestaltung der Einsiedlerhöhle, die der „Bochtete Sepp“ bewohnt haben soll. Kosten kann Steiner noch keine nennen. Er hofft, dass das Projekt 2013 starten kann.

Mit im Boot und formell zuständig sind die Marktgemeinde Matrei, der Alpenverein (AV) und der Tourismusverband als gemeinsame Wegerhalter. Die drei Institutionen haben sich mit dem „Naturerbe Prosseggklamm“ zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen. „Wir überlegen, das unterste Drittel des Weges vorerst auszuklammern, weil es am gefährlichsten ist“, sagt AV-Obmann Raimund Mühlburger. „Der Einstieg könnte dann bei der Annakapelle sein, die weiter oben liegt. Uns ist wichtig, dass der Weg endlich wieder geöffnet wird.“ Wenn sich ein Geldgeber findet, sei auch eine größere Variante möglich.

Bürgermeister Andreas Köll nennt das Gasthaus Lublass direkt an der Felbertauernstraße als möglichen Einstiegspunkt. „Es könnten dort ein größerer Parkplatz und ein Besucherzentrum entstehen. Nun suchen wir eine sichere Trasse vom Gasthof zur Klamm, in der Nähe der Steinerwasserfälle.“ Am 7. September soll eine Begehung mit einem Geologen stattfinden. Die Kosten schätzt der Bürgermeister auf 1,5 Millionen Euro für Begehbarmachung und Erlebnisinhalte, eine Hängebrücke würde eine weitere Million verschlingen.

Woher das Geld kommen soll, ist nicht fix. Der Vorstand der Felbertauernstraße, Karl Poppeller, zeigt sich zwar „grundsätzlich gesprächsbereit“, will aber nicht alleiniger Finanzier sein oder ins Leere investieren. „Das Projekt muss auch etwas einbringen und die Frequenz an der Felbertauernstraße steigern“, sagt er. Davor seien noch rechtliche Fragen zu klären.

Von Catharina Oblasser


 Pingpong-Spiel um Pflicht zum Aufsperren

 Schrittweise zum Ziel


Tiroler Tageszeitung/21.08.2012

Prosseggklamm: Bekommt die Projektgruppe jetzt Unterstützung?

Erfreut hat die Projektgruppe Naturerbe Prosseggklamm die Tatsache zur Kenntnis genommen, dass nunmehr BM Dr. Köll ebenfalls den besonderen Wert der Prosseggklamm zu würdigen weiß und in diesem Zusammenhang der Projektgruppe in ihren Aktivitäten die volle Unterstützung zugesichert hat.

Nach ihrem Teilerfolg – Herausnahme der Prosseggklamm aus aktuellen Kraftwerksprojekten am Tauernbach – hat die Projektgruppe Naturerbe Prosseggklamm im August dieses Jahres die Wegerhalter ersucht, unverzüglich die Voraussetzungen für eine Wiedereröffnung des Weges durch die Klamm zu schaffen, um in der Folge gemeinsam ein Konzept für einen attraktiven Natur- und Wassererlebnisweg sowie für die Erhaltung der kulturellen Besonderheiten zu erstellen. Maßgebliche Vorarbeiten wurden von der Projektgruppe Naturerbe Prosseggklamm bereits geleistet.

Überfällig ist die Abklärung rechtlicher Angelegenheiten bzw. notwendiger Sicherungsmaßnahmen, damit die Sperre des Klammweges aufgehoben werden kann. Da sind die Wegerhalter gefordert.

Wegerhalter sind die Marktgemeinde Matrei, der Tourismusverband und der Österreichische Alpenverein.

Nach mehreren Wochen scheint nun endlich Bewegung in die Sache zu kommen. In der Sitzung des Gemeinderates am kommenden Mittwoch soll die Form der Zusammenarbeit zwischen den Wegerhaltern und der Projektgruppe festgelegt werden.

Endlich Nägel mit Köpfen zu machen, das ist die Erwartung, die in die künftige Arbeitsgruppe gesetzt wird.

Die letzten Wochen wurden von Seiten der Projektgruppe intensiv dazu genützt, an der Visualisierung eines geplanten Natur- und Wasserschaupfades zu arbeiten. Den künftigen Partnern kann somit in absehbarer Zeit ein anschauliches Konzept vorgelegt werden, auf dessen Grundlage eine zügige Umsetzung möglich sein sollte.

Richtigstellung

22/09/2011

Im unten angeführten Bericht der Kleinen Zeitung vom 22.Sept. 2011 ist zu lesen: „…BM Köll bedauert, dass die Projektgruppe seit einem Jahr säumig wäre, ein Angebot zur Sicherung der Klamm einzuholen . …“
Die Projektgruppe „Naturerbe Prosseggklamm“ stellt dazu mit Nachdruck fest, dass sie hier mit Sicherheit nicht gemeint sein kann. Möglicherweise liegt hier eine Verwechslung mit der vom Gemeinderat vor Jahren eingesetzten „Arbeitsgruppe Prosseggklamm“ vor.

Die Projektgruppe  Prosseggklamm hat schon zu Jahresbeginn 2011 eine detaillierte Kostenübersicht von der Firma FST für die notwendigen Sicherungsarbeiten zur Wiederbegehbarmachung der Prosseggklamm angefordert und diese am 22.02. 2011 auch erhalten. Ergänzend dazu kann festgehalten werden, dass die Projektgruppe NE PrKl seit 07.02. 2011 im Besitz einer Kostenschätzung für eine umfassende Machbarkeitsstudie in Sachen Wegsicherung und Wegverlegung ist.

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Beide Dokumente wurden u.a. auch beim Pressefrühstück am 22.08. 2011 vorgestellt, entsprechend kommentiert und sind der interessierten Öffentlichkeit bekannt.

  Kl. Ztg./22/09/2011/S31/Osttirol

 Fachgeologisches Gutachten für Naturjuwel Prosseggklamm.pdf


Welche „Attraktionen“ braucht die Prosseggklamm?

30/08/2011

Es ist wichtig und notwendig, dass man sich bereits jetzt Gedanken darüber macht, wie eine „attraktive“ Prosseggklamm aussehen könnte. Daran arbeitet die Projektgruppe schon heute.

Unser Credo: Behutsam umgehen mit den Ressourcen!

Zuerst muss über die Wegsanierung nachgedacht werden. Da geht es im Wesentlichen um Sicherungs- und Wegverlegungsarbeiten, um dann in der Folge die Öffnung des Klammweges erwirken zu können. Zugleich denken wir natürlich auch an die Anlage von attraktiven Aussichtspunkten oder die Gestaltung von besonderen Erlebnisbereichen. Die „stürzenden Wasser“ der Klamm und emotional wertvolle Bereiche unseres Naturjuwels sollen hautnah und intensiv erlebt werden können. Des Weiteren stellen wir natürlich auch Überlegungen an, inwieweit das Klammkraftwerk ebenfalls Teil der „Klammattraktionen“ werden könnte.

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Für Vorschläge und Anregungen, die uns in all diesen Planungen weiterhelfen - ob letztlich überhaupt verwirklichbar, machbar oder nicht - sind wir von der Projektgruppe jederzeit offen und dankbar.

Kl. Ztg./30.08. 2011/S 23/Osttirol:

 Kuppel wie bei Niagarafällen.pdf

Es spießt sich rund um den Prosseggklammweg

26/08/2011

Bevor es an die mögliche Öffnung der Klamm und des Klammweges geht, müssen erst einmal die Zuständigkeiten geklärt werden, offensichtlich scheiden sich da die Geister. Die Projektgruppe hofft, dass diese Auffassungsunterschiede baldmöglichst beigelegt werden können, damit der ureigensten Arbeit in der Prosseggklamm kein unnötiger Zeitverlust droht. Nichts wäre der von allen Seiten gut geheißenen baldigen Wiedereröffnung unseres Naturjuwels abträglicher, als ein für alle unverständliches und endloses Zuwarten auf die Feststellung, wem nun wirklich für die Verantwortung für den Klammweg obliegt.

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Kl. Ztg./26/08/2011/S 25/Osttirol:

 Streit über Zuständigkeit in der Klamm.pdf

Wegsperre in der Klemme.pdf

Die Tamariske – eine geschützte Pflanze im Bereich Prosseggklamm

25/08/2011

Die Deutsche Tamariske, eine besonders geschützte Pionierpflanze, besiedelt auch Schwemmgebiete im Inneren der Prosseggklamm, besonders aber die Sand- und Schotterbänke am Klammausgang. Sie gilt als Indikator für gesunde Gebirgsgewässer, in denen ein natürlicher Geschiebehaushalt möglich ist.

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Bundespräsident Dr. Heinz Fischer – ein Kenner der Prosseggklamm

24/08/2011

Vor einem Vierteljahrhundert, anlässlich seiner Osttirol-Urlaube, ist Bundespräsident Dr. Heinz Fischer auch etliche Male durch unsere Prosseggklamm gewandert und hat diese dabei in ihrer Schönheit und Einmaligkeit kennen und schätzen gelernt. Nicht zuletzt deshalb hat ihm die Projektgruppe „Naturerbe Prosseggklamm“ schon Mitte 2010 in einem Brief mitgeteilt, dass wir uns um den Erhalt dieses Naturjuwels Sorgen machen. Offensichtlich sind ihm die Klamm-Erlebnisse eindrücklich im Gedächtnis geblieben, wie die KLEINE ZEITUNG am 24.08 2011 schreibt:

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Kl. Ztg./24/08/2011/S 21/Osttirol:

 Heimweh nach Osttirol.pdf